KAFFEEMITTE

UMNUTZUNG, CAFÉ, BERLIN-MITTE, LPH 1-8, 2008
VON NILS WENK UND JAN WIESE

Als die Deutschen einmal in einer Umfrage angeben musste, welche Stadt sie am wenigsten mögen, da nannten die meisten: Berlin. Wenn man Berliner fragt, welchen Stadtteil sie am wenigsten mögen, könnte die Antwort durchaus lauten: Mitte. Man muss also schon sehr von sich und seiner Idee überzeugt sein, seinem Café den Namen „Kaffeemitte“ zu geben. Aber anscheinend hat die Idee funktioniert, nach dem ersten „Kaffeemitte“ gibt es jetzt das zweite „Kaffeemitte“, und zwar in einem Haus, das eher für die Katastrophen Berlins steht als für die Glücksfälle. Aber wahrscheinlich sind es dann doch solche Herausforderungen, die zu optimalen Ergebnissen führen, nämlich zu einer Art Neudefinition der Kaffeehauskultur, mit der es in Berlin noch nie weit her war. Was beide Cafés auszeichnet: das Weglassen von Unnötigem, die Reduzierung auf das, was der Raum sein will, nämlich ein Café in Mitte.

Projektteam

Nils Wenk
Jan Wiese

Fotos: Udo Meinel

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