HERBERT-WEHNER-HAUS

BÜROGEBÄUDE, DRESDEN-ALTSTADT, LPH 1-8, 2019
MIT HINRICHS WILKENING ARCHITEKTEN (FASSADENENTWURF)

Baugemeinschaften sind eine gute Erfindung. Viele Nutzer finden sich zusammen, um gemeinsam ein Grundstück zu erwerben und um es nach ihren gemeinsamen Interessen zu gestalten. Es gibt die unterschiedlichsten Interessen. Die meisten Baugemeinschaften wollen einfach gut und preiswert wohnen. Andere wollen gemeinsam ein Gewerbe- und Kreativquartier schaffen. Unsere Aufgabe war ein Gebäude für eine Baugemeinschaft verschiedener sozialdemokratischer Institutionen mit Jahrzehnte, teilweise Jahrhunderte alten Wurzeln.

Wie fängt man an? Mit reden. Mit sehr viel reden, mit einer Institution, dann mit der anderen und dann mit der dritten und wieder von vorn. Man trifft tolle Menschen und stellt fest, dass alle das gleiche wollen: Einen gemeinsamen Ort, der einen Geist von Solidarität und Gemeinschaft versprüht. Wie findet man den? Mit Suchen. Ungefähr 35 Orte in Dresden haben wir gemeinsam untersucht bis wir wussten, dass der Ort an der Devrientstraße hinter den Werkstätten der Semperoper entstehen muss. Nun ist es da und es ist fast fertig – das Herbert-Wehner-Haus. Man kann an seiner Architektur erkennen, dass es gekommen ist, um zu bleiben. Und das ist es, was wir den tollen Menschen wünschen, die in diesem Haus wirken. Möge der Geist der Solidarität und Gemeinschaft kommen und möge er für immer bleiben.

Fertigstellung im November 2019

PROJEKTTEAM

FRITHJOF MEISSNER
CHRISTOPH SEIBT
THOMAS TUTUREA
LUKAS GEORG WIESER
STEFANIE LENNARTZ

Fotos: JWA, Till Schuster

Herbert Wehner (1906-1990)

Benannt wird das neue Haus nach Herbert Wehner, dem langjährigen Fraktionsvorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion und Minister in der Brandt-Regierung. Er wurde 1906 in Dresden geboren.

©Herbert-und-Greta-Wehner-Stiftung

Das Grundstück befindet sich in zentraler innerstädtischer Lage neben Erlweinspeicher und Landtagsgebäude. Es bildet den Auftakt zum sogenannten „Kunstquartier Devrientstraße“.

Schnitt und Nutzerverteilung

Zwei Kerne beinhalten die vertikale Erschließung des Gebäudes.

Das Gebäude ist auf einem 2,60 m breiten Raster aufgebaut, das die Einteilung in Einzel-, Gruppen- und Großraumbüros zulässt. Darüber hinaus ermöglicht es auch die Schaffung von barrierefreien Durchgängen und Arbeitsplätzen.

Erdgeschoss
1. Obergeschoss
2. Obergeschoss
3. Obergeschoss
4. Obergeschoss
5. Obergeschoss

Das Projekt in Zahlen

4 Nutzer

15 Monate Bauzeit

2.100 m2 NUTZFLÄCHE

3.500 m2 BRUTTOGRUNDFLÄCHE

Jan Wiese Architekten GmbH
Neuenburger Strasse 13
D - 10969 Berlin

T +49 (0)30.233213800

F +49 (0)30.233213899

POST@JWA.berlin

Ansprechpartnerin für Bewerbungen:
Annett Schneider
bewerbung@jwa.berlin

Ansprechpartnerin für Presseanfragen:
Franziska Wünsch
presse@jwa.berlin

Ansprechpartnerin Geschäftsführung:
Claudia Wodrig
buero@jwa.berlin